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Datum: 21.07.2020

Startschuss für die Projektagentur Wolfenbüttel

Nach den positiven Beschlüssen des Rates und des Kreistages nimmt die Errichtung der Projektagentur Wolfenbüttel Fahrt auf. Coronabedingt mussten die schon für März geplanten Gremiensitzungen abgesagt und die Beschlüsse verschoben werden.

Bild vergrößern: Bürgermeister Thomas Pink, Dr. Ulrike Witt, Prof. Dr. Rosemarie Karger und Landrätin Christiana Steinbrügge unterschreiben eine Vereinbarung © Stadt Wolfenbüttel
v.l.n.r. Bürgermeister Thomas Pink, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig Dr. Ulrike Witt, Präsidentin der Ostfalia Prof. Dr. Rosemarie Karger und Landrätin Christiana Steinbrügge bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung Projektagentur Wolfenbüttel.

Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch die Stadt Wolfenbüttel, den Landkreis Wolfenbüttel und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften kann das Projekt nun mit Leben gefüllt werden. Jetzt gilt es im ersten Schritt die drei neu geschaffenen Personalstellen zu besetzen.

Die Projektagentur Wolfenbüttel hat durch die Corona-Krise nochmals an größerer Bedeutung gewonnen. Ihre Aufgabe ist es, Innovations- und Entwicklungspotentiale in Stadt und Landkreis zu stärken und mit der Ostfalia Hochschule als treibende Kraft den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu optimieren.

Unterstützt wird das Projekt aus dem Förderprogramm „Zukunftsräume“ des Landes Niedersachsen, das stadtregionale Kooperationen stärken möchte. „Diese Förderung bestärkt uns darin, dass wir mit unserem Projekt einen wichtigen Meilenstein setzen, um weiterhin zukunftsfähig und gut aufgestellt zu sein“, so Bürgermeister Thomas Pink. Auch die Landrätin Christiana Steinbrügge und die Hochschulpräsidentin Professor Dr. Rosemarie Karger freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit und Umsetzung des seit mehreren Monaten vorbereiteten Projekts.

„Die Ostfalia Hochschule ist ein Garant für hochqualifiziert ausgebildete Fach- und Führungskräfte. Wir wollen die Vernetzung von Hochschule, Wirtschaft, Stadt und Landkreis weiter stärken und so den Zugang zu Ergebnissen aus Wissenschaft und Forschung für Unternehmen und Gesellschaft erleichtern“, sagt Professor Dr. Rosemarie Karger, Präsidentin der Ostfalia.

Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Dr. Ulrike Witt ist überzeugt, dass der Projektagentur dieser Transfer gelingen wird: „Im Fachbeirat der Projektagentur kommen Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Mit dieser Kooperation ist sie sehr gut aufgestellt, um die Zukunft in und um Wolfenbüttel zu gestalten.“

Zuversichtlich äußert sich ebenfalls Landrätin Christiana Steinbrügge: „Erfolg durch Kooperation – das ist die Idee von Stadt, Landkreis und Ostfalia für die gemeinsame Projektagentur. Partner vernetzen, Förderprogramme nutzen und Projekte vorantreiben – das sind die Aufgaben der Projektagentur. Damit wollen wir innovative Ideen fördern zu Themen wie Mobilität, Digitalisierung, Fachkräftegewinnung oder Umwelt- und Klimaschutz.“

Die Stellenausschreibung für die Leitung der Projektagentur ist veröffentlicht und stößt auf großes Interesse. Bewerbungen können noch bis einschließlich 2. August 2020 eingereicht werden.

Gemeinsam richten die Ostfalia Hochschule, die Stadt Wolfenbüttel und der Landkreis Wolfenbüttel eine Projektagentur ein. Getragen durch die Initiative der Projektpartner und in Kooperation mit der Wirtschaft der Region, soll das Projektbüro durch den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen insbesondere regional bedeutsame Projekte identifizieren und entwickeln. Das Projektbüro soll die Ressourcen bündeln und durch Anträge zur Förderung der Projekte an Europäische Fonds, Bund und Land sowie durch Einwerben von weiteren Drittmitteln, die Innovation in Stadt und Landkreis fördern.

Ziel ist die Stärkung des Mittelzentrums Wolfenbüttel im Hinblick auf seine Ankerfunktion für den umgebenden ländlichen Raum. Dabei können sowohl technische und wirtschaftliche als auch soziale Innovationen einen Beitrag leisten. Hierbei wird die Ostfalia Hochschule als Treiber für Fortschritt unterstützen und den Wissens- und Technologietransfer intensivieren. Um die Potenziale und Synergien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Organisationen und Kommunen auszubauen, soll das Projektbüro als Basis für Kooperationen dienen. Die Zuwendung wird in Höhe von 300.000 Euro zur Durchführung des Projektes gewährt. Der Fördersatz beträgt 60 Prozent.

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