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Lab4Land 2022: Startup-Camp feiert Abschluss

Vier intensive Wochen in der DSTATION begeistern junge Startups

Das dritte Lab4Land-Accelerator-Camp hat am 8. Juli 2022 seinen Abschluss gefeiert. Beim finalen Pitch in der Campus-Scheune in Schöppenstedt präsentierten die Startups ihre Ergebnisse aus vier Wochen Coworking, Coaching und Netzwerkarbeit. 

Seit 2021 veranstalten die Projektagentur Wolfenbüttel, der DSTATION KreativCampus und die Stiftung Zukunfstfonds Asse das Startup-Camp in Schöppenstedt mit dem Ziel, den Herausforderungen des ländlichen Lebens zu begegnen und Innovationen in den Landkreis Wolfenbüttel zu holen. Jahrelange Erfahrungen in der Förderung des ländlichen Raums und in der Gründerszene kommen dem Accelerator-Camp sehr zu gute. 

Dieses Jahr lag der Fokus von Lab4Land auf agrarwirtschaftlichen Themen. 

Das Team biodivers wurde von der Jury als Sieger gekürt. biodivers zeigt den Betrieben regional verfügbare Fördermaßnahmen mit dem Ziel, die Umsetzungsrate von Umweltmaßnahmen zu erhöhen.

Das Bochumer Startup LiveSen ermöglicht landwirtschaftlichen Betrieben, Nährstoffe direkt auf dem Feld zu bestimmen, um den Düngemitteleinsatz zu optimieren.

Future Farm bietet Beratung für landwirtschaftliche Betriebe zur Umstellung auf Agroforstwirtschaft an.

Im Kontrast zu den anderen Teams steht das Projekt NUNC mit dem Ziel, Menschen mit Beeinträchtigungen darin zu unterstützen, ihre eigenen Ideen und Produkte zu vermarkten. Mit NUNC hat erstmals ein Startup aus der Ostfalia am Accelerator-Camp teilgenommen.

Speziell der erstmalig veranstaltete Matchingabend, bei dem die Startups in direkten Austausch mit der Verwaltung und Politik der Samtgemeinde und aus dem Landkreis Wolfenbüttel, der regionalen Wirtschaft und der Gesellschaft getreten sind, sei ein Pluspunkt für die Teilnehmenden gewesen – aber auch für die Region. In diesem Zusammenhang besonders hervorzuheben ist, dass ein Team demnächst ein Pilotprojekt im Landkreis Wolfenbüttel starten wird.

Die teilnehmenden Teams waren sich bei der finalen Feedbackrunde einig: Sie alle gaben an, mit dem Camp, der Organisation und dem Coworking-Space sehr zufrieden gewesen zu sein.

Dass das Lab4Land auf dem richtigen Weg sei, zeige auch der wachsende Zuspruch - deutschlandweit wie insbesondere regional. So waren mit dem Seedhouse Osnabrück, dem Rootcamp Hannover und der Coppenrath Stiftung drei Treiber der Startup-Szene in Niedersachsen in Schöppenstedt zu Gast, die das Engagement der Lab4Land-Initiatoren für die Region zu schätzen wissen. 

Dass es bei dem Accelerator weniger um Konkurrenz, sondern vielmehr um Kooperation ging, bewies die sehr gute und ausgelassene Stimmung beim anschließenden Hoffest.  

In 2023 wird es in den Sommermonaten eine Fortführung des Accelerators in Schöppenstedt geben. Die Planungen haben bereits begonnen.